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final fantasy XIII »Die unendliche Geschichte« |
Die "Final Fantasy"-Serie ist zum Synonym für japanische Rollenspiele geworden und hat ganze Konsolengenerationen maßgeblich mitgeprägt.
Der einzigartige Stil der Reihe hat über die Jahre immer wieder Nachahmer gefunden, die aber nie an den Genius des Originals heranreichten. Umso sehnlicher erwarten die Fans "Final Fantasy XIII", das die erste Episode des fantastischen Epos auf der aktuellen Konsolengeneration ist. Während andere Entwickler unter übersteigerten Erwartungen zerbrechen, scheint der Druck für die Jungs von Square Enix ein Ansporn zu sein – denn "Final Fantasy XIII" ist nichts weniger als ein audiovisuelles Meisterwerk geworden. Mit bombastischer Optik, cineastischer Inszenierung und orchestralem Sound löst dieses Spiel sämtliche Versprechen ein, die diverse japanische Rollenspielmogelpackungen zuletzt offengelassen haben. Hierfür haben die Macher wieder einmal ein komplett neues Universum aus dem wohltexturierten Boden gestampft, das die Bühne für satte 50 Stunden Spielzeit bereitet. Dabei ist die Handlung um Freiheitskampf,
Gerechtigkeit, Liebe und Verrat verworren wie eh und je. Fest steht, dass Fantasy-Land wieder einmal nahezu abgebrannt ist. Zwischen den Welten Pulse und Cocoon ist ein Krieg entfacht, und nur die bezaubernde Heldin Lightning kann den bevorstehenden Untergang beider Reiche verhindern. Anders als in den
vorangegangen Teilen der Serie hängt "Final Fantasy XIII" seinen Plot nicht nur an einem Charakter auf, sondern erzählt die Schicksale von insgesamt sechs Protagonisten, die sich aus ganz unterschiedlichen Motiven Lightnings Kampf gegen die finsteren Mächte anschließen. Dabei wird man nur häppchenweise mit neuen Elementen der Geschichte gefüttert. Behutsam zieht das Spiel seinen Spieler in Bann, ehe es ihn komplett verschlingt und vor das größte Abenteuer seines Lebens stellt. Wie immer sind die Kämpfe gegen Scharen von übermächtigen Gegnern das Herzstück. Sie sind zwar strikt
rundenbasiert, sehen aber in all ihrer ausufernden Dynamik fast schon echtzeitartig aus und lassen dadurch selbst so manches Beat ’em up ziemlich blass aussehen. So spielt sich "Final Fantasy XIII" dann auch mehr wie ein Action-Adventure denn wie ein Rollenspiel klassischer Prägung. Lediglich die komplexe Charakter-entwicklung und das variantenreiche Waffentuning zeugen von den ursprünglichen Wurzeln der Reihe. Ähnlich wie zuletzt mit "Mass Effect 2" wird hier eine Brücke zwischen zwei Genres geschlagen, über die Action-wie RPG-Fans in Eintracht schreiten, um am Ende gemeinsam in eine in allen Belangen fantastische Welt einzutauchen.
Den gesamten Text dieses Artikels sowie viele weitere Artikel finden Sie in der aktuellen Ausgabe der mbeat, die kostenlos für Sie in Ihrer nächsten Müller-Filiale mit Multi-Media-Abteilung ausliegt.
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