entertainment magazin von müller

Final Fantasy XIII-2

»...VERLEIHT DER FANTASIE FLÜGEL«

Rollenspielkino für Zuhause: Mit "Cinematic Action" und größerer Freiheit bricht der Kultklassiker in die Rollenspielzukunft auf.

Über zwei Jahrzehnte hinweg definierte die "Final Fantasy"-Serie das Rollenspiel-Genre und dominierte es fast nach belieben. "Final Fantasy XIII" sollte schließlich zum endgültigen Manifest des japanischen Rollenspiels werden. Deshalb steckten die Macher zig Jahre an Entwicklungszeit und noch viel mehr bombastischen                                         

omp in das Spiel hinein. Das Ergebnis war ein optisch opulentes Meisterwerk, das spielerisch allerdings viele Wünsche offen ließ und Fans ein wenig enttäuscht zurückließ. Gerade im Vergleich zu westlichen Rollenspielen wie "Oblivion" oder "Fallout 3", die ihren Spielern eine                                         

riesige Spielwelt zu Füßen legten, in der sie tun und lassen konnten was sie wollten, geißelte "Final Fantasy XIII" die geneigten Freigeister mit seinem extrem linearen Gameplay. Dafür mussten die ansonsten erfolgsverwöhnten Entwickler viel Kritik aus der Community einstecken, die aber gleichzeitig zum Ansporn wurde, um nun im direkten Nachfolger vieles besser und anders zu machen. Also schaute man zuerst einmal demütig über den japanischen Tellerrand hinaus, um von der westlichen Konkurrenz zu lernen und sich schließlich

einiges abzuschauen.

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