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Lana del Rey »Jung, Weiblich, Sucht« |
Mit "Video Games" gelang der 25-jährigen New Yorkerin der Überraschungshit 2011. Jetzt präsentiert die Frau mit dem Retro-Look ihr lang erwartetes Debüt-Album "Born To Die" -und muss zunächst mal eine Reihe von Missverständnissen klären.
Denn so erfolgreich sie auch ist: Im Internet tobt ein regelrechter Krieg zwischen Kritikern und Fans. Tenor: Sind Lanas Lippen echt? Ist sie ein Kunstprodukt der Musikindustrie, das den
Indie-Sektor infiltrieren will? Und nicht zuletzt: Wie viel Nihilismus bzw.
Unterwürfigkeit steckt hinter ihrem Überraschungshit, der allerorts rauf und runter läuft? Fragen, die den Shootingstar inzwischen so
nerven, dass er seine Interview-Aktivitäten auf ein Minimum reduziert und im Gespräch äußerst defensiv und vorsichtig taktiert. Eben stets bemüht, die Wogen zu glätten und sich selbst ins rechte Licht zu rücken. In Deutschland herrscht gerade eine echte Lanamania. Was ist das für ein Gefühl, Platz 1 der Singlecharts zu sein und so ein Medieninteresse zu erleben? Das ist der Wahnsinn! Also ich muss sagen, dass ich das wirklich genieße. Genau wie die Tatsache, dass ich endlich von meiner Musik leben kann. Denn ich habe lange dafür gekämpft.
Schließlich singe ich schon seit acht Jahren.
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