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assassin’s creed – dc edition »Killerinstinkt« |
Das Next-Gen-Wunder der Weihnachtssaison findet endlich seinen Weg auch auf heimische PCs. Und erweitert das vielfach preisgekrönte Gameplay-und Grafikwunder um exklusive Facetten für noch mehr Spielspaß.
Längst ist der bereits zu Beginn des Spiels präsentierte Twist kein Geheimnis mehr: In "Assassin’s Creed" agieren wir aus der nahen Zukunft heraus. Beziehungsweise aus einer Art Tank, der unsere DNS-Stränge mit denen eines Vorfahren synchronisiert. Nicht ganz freiwillig wohlgemerkt: Eine mächtige Organisation hat uns als einen der letzten Nachkommen der Assassinen gekidnappt, um uns die Aufträge unseres Ahnen noch einmal durchleben zu lassen und so an scheinbar eminent wichtige Informationen zu gelangen. Als Altair stehen wir im Gelobten Land des 12. Jahrhunderts in Diensten des Assassinenordens, der es sich vordergründig zur Aufgabe gemacht hat, die Stabilität im Lande des Herrn wiederherzustellen. Und weil wir gleich zu Beginn unserer Fähigkeiten und Insignien beraubt werden, fangen wir ganz unten an. Sprich: Mit zunehmend komplexer werdenden Missionen sollen wir die Drahtzieher
einer Templerverschwörung unschädlich machen, wozu wir (in wunderschön gestalteten Szenen) quer durch das Königreich reiten und uns in die verschiedensten Metropolen aufmachen können. Hier gilt es zunächst, bei einem Verbindungsmann Einzelheiten über unsere
Mission herauszufinden, bevor wir uns völlig frei durch Straßen und über Dächer bewegen, um die Stadt zu kartografieren und uns Verbündete zu verdienen. Was meist über diverse Rettungsaktionen zu bewerkstelligen ist, die es uns anschließend erleichtern, an neuralgischen Punkten unsere Nachforschungen über unsere Opfer zu intensivieren. Was, hat man den Dreh einmal raus, unglaublich motivierend ist und riesiges Suchtpotenzial besitzt. Denn die erforschbaren Areale sind
riesig, unsere Bewegungen flüssig, das Dargestellte in Sachen Grafik schlicht sensationell. Haben wir eine unserer zunehmend diversifizierten Tötungsmethoden durchgeführt, gilt es, in der Menge oder über die Dächer zu verschwinden. In Sachen Optik und schweißtreibender Spannung ein echtes Spektakel, das uns nach und nach auch die Hintergründe des politischen Intrigenspiels (bzw. unserer Entführung) offenbart. PC-User dürfen sich dabei nicht nur über eine beinahe ebenbürtige grafische Pracht (bei entsprechender Hardwarevoraussetzung!) freuen, sondern auch über ein gelungen adaptiertes Steuerungsmodell. Aber sogar für Next-Gen-verwöhnte Augen bleibt die PC-Version eine Zusatzoption: dank vier brandneuer und exklusiver Investigationsarten, die das Gameplay sinnvoll und strategisch noch einmal erweitern. Das für viele unbestritten beste Spiel des Jahres 2007 hat so eine würdige Umsetzung erfahren. Und wir sind jetzt schon gespannt, wann uns die Fortsetzung in historisch völlig verschiedene neue Gefilde entführt.
Weitere Artikel finden Sie in der aktuellen Ausgabe der mbeat. Diese liegt in der nächsten Müller-Filiale mit Multi-Media-Abteilung kostenlos für Sie bereit.