entertainment magazin von müller

grand theft auto iv

»american gangster«

Crime is King! Mit dem vierten Teil der legendären GTA-Reihe erobert Rockstar Games die Konsolen der nächsten Generation. Und setzt so neue Maßstäbe in Sachen Gameplay, Interaktivität, Detailgenauigkeit und erwachsenem Spielspaß. Willkommen in Liberty City!

Die New Yorker Stadtoffiziellen haben sich nach dem Release des ersten Gametrailers alles andere als erfreut gezeigt: Bürgermeister Michael Bloomberg scheint recht entsetzt gewesen zu sein von der Detailgenauigkeit, mit der die riesige Spielwelt von Liberty City dem realen New York nachempfunden wurden ist. Aber Kontroversen haben Tradition, seit Grand Theft Auto 1 1997 Spieler auf der ganzen Welt erstmals zu virtuellen Schwerkriminellen gemacht hat. Ebenso wie im Nachfolger GTA 2 durfte man hier in Draufsicht Autos klauen, Banken überfallen und Mordaufträge durchführen, entschärft allenfalls durch den zynischen Humor und die feine Ironie, die seither zum Markenzeichen der Rockstar-Reihe geworden sind. Sowohl der 2001 erschienene Eintritt in die dreidimensionale Welt mit "GTA III" bzw. den auf dem Titel basierenden Nachfolgern "Vice City" und "San Andreas" legte die Messlatte in Sachen Realismus, Härte und damit Kontroverse noch einmal gehörig nach oben. Sittenwächter auf der ganzen Welt mahnten Gewalt und Sexualität in den virtuellen Spielwelten an, sorgten aber so vor allem für eines: noch größeren Kultstatus eines Spieles, das "Anything is Possible" zum unfassbar gut aussehenden Credo erhoben hatte und sich selbst von einem "Hot Coffee Mod" nicht aus der Bahn werfen ließ. Mit den "Liberty City Stories" und den "Vice City Stories" legte man für die portable                                         

laystation sogar noch nach und steigerte so die Erwartungen an den offiziell vierten Teil der Reihe ins Unermessliche. Der entert mit der Xbox 360 und der PlayStation 3 nun endgültig die nächste Generation in Sachen interaktiver Gangsterkarriere und glänzt mit unzähligen Neuerungen und höchstmöglicher Authentizität. Der letzte Satz aus dem ersten Spieletrailer zu GTA IV gibt tatsächlich die Marschroute vor: Die Dinge haben sich geändert. Und – so das bei einem perfekten Spielprinzip überhaupt möglich ist – sogar noch zum Besseren. Diesmal darf der Spieler in die Rolle eines kleinen Tony Montana schlüpfen. Nur dass jener nicht aus Kuba, sondern aus Osteuropa stammt und auf den Namen Niko Bellic hört. Auch er erwartet sich aber von der Immigration die Erfüllung des amerikanischen Traumes, der in realiter aber zunächst in einer Anstellung beim Taxiunternehmen von Cousin Roman besteht. Der hat mehr Probleme, als er zugeben wollte. Und unser Spielcharakter, ein echt harter Knochen, ist da die willkommene Hilfe. Welche Gründe Nikolai Bellic noch hat für seinen Trip in die freie (und natürlich wieder frei begeh-und fahrbare Stadt), wird noch nicht verraten, aber dass die unzähligen Missionen und Nebenmissionen auf ein (variables) Ziel hinführen, ist                                         

klar. Und die Erreichung der Ziele ist komplexer gestaltet, als je zuvor. Nicht nur, dass manche Missionen sich mit Unterbrechungen über mehrere Tage hinziehen können, flankiert von parallel ausgeführten Aufträgen, auch der titelgebende Autoklau geht beispielsweise nicht mehr ganz so einfach von der Hand. Sprich: Tür auf und los ist nicht mehr in Liberty City. Stattdessen müssen wir die Scheibe einschlagen und das Vehikel unserer Wahl ganz oldschool einfach kurzschließen. Dann aber können wir auf die Errungenschaften der modernen Technik zurückgreifen. Je nach Wagentyp lotst uns ein (teils sprechendes) GPS-System durch die fünf Stadtteile von Liberty City, die mit Broker, Algonquin, Dukes, und Bohan und Alderney den real existierenden New Yorker Gebieten Brooklyn, Manhattan, Queens, Bronx und New Jersey nachempfunden sind. Und auch, wenn diese Spielwelt auf den ersten Blick kleiner erscheint als jene von San Andreas, eröffnen sich uns in der Vertikalen praktisch ebenso viele Möglichkeiten.

[...]

Den gesamten Text der Titelstory sowie viele weitere Artikel finden Sie in der aktuellen Ausgabe der mbeat, die kostenlos für Sie in Ihrer nächsten Müller-Filiale mit Multi-Media-Abteilung ausliegt.