entertainment magazin von müller

the cure

»Boys Don’t Liel«

Trotz Verzögerung und Verschiebung des Veröffentlichungstermins: The Cure halten als waschechte britische Gentlemen Wort und legen mit "4:13 Dream" das 13. Studioalbum in die freudig zitternden Hände nicht nur all jener, die seit dem Video von "Lullaby" ein eher gespaltenes Verhältnis zu Spinnennetzen hegen.

Kaum eine Combo muss so oft als bandgewordenes Zitat stellvertretend für die 80er                                         

Jahre herhalten, wie die Düsterpopper von The Cure. Und kaum einer Band klebt das einstmals geprägte Image trotz mehrfacher deutlicher Soundmetamorphosen so betonhart am Ruf wie jenen Briten. Dabei gibt es kaum vielschichtigere und zugleich eigenständigere Musiker in der internationalen Popgeschichte zu entdecken als The Cure. Umso erfreulicher, dass sich Smith und seine Mitstreiter, losgelöst von sämtlichen Klischees, nach vierjähriger Studiopause unter                                         

beachtlichem Medienecho ein Album aus dem samtenen Fledermaushemdsärmel ziehen, das jegliche Zweifel an der Ausnahmestellung von The Cure ausräumen wird und die Erhabenheit über die schnöde Klassifizierungswut ihres Schaffens untermauert.

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