entertainment magazin von müller

risen

»Die totale Erinnerung«

Wo wir sind? Keine Ahnung. Wer wir sind? Gute Frage. "Risen" stürzt uns in eine Genesis. Leicht benebelt wachen wir am Strand einer Insel auf. Sie ist wunderschön grün und ein kleines Paradies für unsere getrübten Sinne. Wie wir dahin gekommen sind und vor allem warum, wissen wir nicht. Das liegt wohl an der totalen Finsternis in unserem Kopf, die keine klaren Gedanken zulässt. Wir rappeln uns auf und machen uns auf die Suche. Wonach? Nach der totalen Erinnerung. Am Strand begegnet uns eine schön Fremde. Sie heißt Sarah. Sie erzählt von furchtbaren Dingen, die auf diesem von Vulkanen übersäten Eiland vor sich gehen. Eigentlich ist es hier ganz hübsch, wären da nicht die Leichen am Wegesrand. Wo kommen sie her? Was ist hier passiert? "Risen" lässt uns im Unklaren und wabert um uns herum wie ein Nebel, der nur langsam seinen Schleier lüftet. Zwei uralte Mächte haben sich die Insel als Schauplatz für ihren epischen Kampf gegeneinander ausgesucht. Seither schieben sich verfluchte Tempelanlagen aus dem Boden und speien mystische und furchterregende Monster aus. Die Bevölkerung lebt in panischer Angst vor diesen Kreaturen und vor den Inquisitoren, die                                         

zusammen mit der Gilde der Magier die Geheimnisse der Insel aufklären wollen und die Menschen dort unterdrücken. Sie haben eine Ausgangssperre verhängt und das ehemalige Paradies durch magische Schranken in vier Sektoren unterteilt. Nur missmutig fügen sich die Einwohner ihrem Schicksal, und ein paar Banditen rebellieren gegen den obrigen Klerus. Unsere Rolle in dem bösen Spiel der Mächte? Wir müssen Licht ins Dunkel bringen. Dabei sind wir unseres eigenen Glückes Schmied. Ob wir uns den Banditen anschließen oder uns bei den Inquisitoren anbiedern, überlässt das Spiel einzig und alleine uns. Das erinnert alles stark an "Gothic", was auch nicht weiter verwundert. Die Macher von "Risen" heißen Piranha Bytes und sind auch die Entwickler des epischen PC-Klassikers. Da die Markenrechte an "Gothic" mittlerweile bei einem anderen Publisher liegen, musste etwas Neues her. Eigentlich spielt sich "Risen" wie ein vierter Teil                                         

der Serie, weshalb sich Fans und Kenner auch schnell im Geschehen zurechtfinden. Das Kampfsystem ähnelt dem von "Gothic" oder "Oblivion". In Echtzeit kämpft man gegen die anstürmende Meute von Gegnern und zerlegt sie fachgerecht mit einer Vielzahl von Äxten und Schwertern oder unter Einsatz von Magie. Neue Zaubersprüche werden im Verlauf des Spiels erlernt, und Waffen bekommen ein schickes Upgrade beim Schmied oder Waffenhändler. Auch technisch beeindruckt "Risen" mit einer Vielzahl grafischer Sperenzchen. Die atmosphärisch de-signte Insel bietet viele liebevolle Details, weshalb sich Rollenspieler dort schnell einleben werden und für viele Stunden ein neues Zuhause finden auf der Suche nach dem eigenen Ich.

[...]

Den gesamten Text dieses Artikels sowie viele weitere Artikel finden Sie in der aktuellen Ausgabe der mbeat, die kostenlos für Sie in Ihrer nächsten Müller-Filiale mit Multi-Media-Abteilung ausliegt.

Weitere Artikel finden Sie in der aktuellen Ausgabe der mbeat. Diese liegt in der nächsten Müller-Filiale mit Multi-Media-Abteilung kostenlos für Sie bereit.