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assassins creed II »Renaissance eines Helden« |
Heimtückischer Mord und politische Intrigen sind nicht auf eine Epoche beschränkt. Das muss auch der Held aus dem vielfach preisgekrönten Vorgänger "Assassin's Creed" erfahren. Er schlüpft im Kampf gegen die Templer in einen neuen Animus. Und erlebt im Renaissance-Italien eine Welt, die freier und detaillierter ist als je zuvor.
Erst mal Ärmchen und Beinchen strecken und uns so wieder an die erstaunlich intuitive Steuerung gewöhnen. Wir befinden uns im Körper des just geborenen Ezio Auditore da Firenze und schnuppern für einen kurzen Moment frühneuzeitliche Italienluft. Dann ist der Spuk schon wieder vorbei, und wir finden uns als Desmond in den unheiligen Hallen der Geheimorganisation Abstergo wieder, für die wir uns schon einmal in einen unserer Vorfahren versetzt haben. Allerdings verfolgt jene ganz eigene Ziele, denen sich die bis heute aktiven Assassinen -und jetzt auch wir -mit aller Macht entgegenstellen. Deshalb geht es für uns auch wieder weit in die Vergangenheit zurück, diesmal in den Körper eines weiteren Vorfahren, der im Italien der Renaissance bald zum frühen Parkouringartisten
aufsteigt, der neben allerhand Aufträgen vor allem den Mord am eigenen Vater rächen will. Dessen Geschichte wurde schon im aufwendig produzierten dreiteiligen Kurzfilm angerissen, welcher der Spielveröffentlichung voranging. Zwischen den widerstreitenden Machtinteressen großer italienischer Familien war
Ezios Vater bereits einer großen Verschwörung auf der Spur, die ihn nun -zu Beginn des Spiels -das Leben kostet. Zu diesem Zeitpunkt sind wir durch verschiedene Minimissionen bereits längst wieder eins geworden mit unserem Charakter, bewegen uns leichtfüßig über Dächer und an Wänden hinauf und lassen (vorerst) auch mal die Fäuste (und später Waffen) sprechen. Zudem gibt es -vor allem in Sachen Stealthfähigkeiten -einige Neuerungen. So lernen wir von den örtlichen Huren das Verschwinden in der Masse, das diesmal sehr viel weniger statisch vor
sich geht und unsere ganze Aufmerksamkeit erfordert. Bei gefährlichen Sprüngen bewahrt uns zudem ein Knopfdruck vor dem sonst unvermeidlichen Absturz. Über die Stadt verteilte Geschäfte und Arztstationen schließlich helfen uns dabei, uns für die frei wählbaren Missionen richtig auszurüsten. Wie überhaupt spielerische Freiheit im Gegensatz zum recht linearen und repetitiven Vorgänger das Zauberwort bei "Assassin's Creed II" ist. Dank unserer Bekanntschaft zu Leonardo da Vinci geht es sogar in die Lüfte. Ganz zu schweigen von den übrigen italienischen Kunst-und Kulturmetropolen, die uns (neben ausführlicher Gegenwartshandlung) im zweiten Teil der Erfolgsreihe erwarten.
Den gesamten Text dieses Artikels sowie viele weitere Artikel finden Sie in der aktuellen Ausgabe der mbeat, die kostenlos für Sie in Ihrer nächsten Müller-Filiale mit Multi-Media-Abteilung ausliegt.
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